Flottes Lottchen für Himbeer-Marmelade


Der erste Rezept-Eintrag auf diesem Blog wird, dem Sommer so nah, durch Zufall eine Marmelade. Professor Hu ist entsetzt. Kein Fleisch? Nein, denn die neue Flotte Lotte muss ausprobiert werden. Und sie als Fleischwolf einzusetzen, findet auch Professor Hu etwas zu gewagt. Zum Einsatz kommen Himbeeren, beim Obstbauern um die Ecke immer die ersten frischen Früchte im Jahr. Das Rezept ist ganz einfach. Man verwende die auf der Packung des Geliermittels angegebene Menge an Früchten. Bislang sollte eine flotte Lotte aus Platzgründen nicht im Haus sein. Aber, ohh wie wird die Marmelade sämig und fein, wenn man sie verwendet. Und Tantin & Professor Hu es vorab mit vereinten physischen und logischen Kräften überhaupt schaffen, sie zusammen zu bauen. Ja, auch Himbeeren passieren will gelernt sein. Oder in diesem Fall flottieren? Zurück zum Rezept. 

 

Zutaten (z.B. für Himbeermarmelade)

1 kg flottierte Früchte

Gelierzucker  (hier 2:1 mit entsprechender Menge nach Packungsanweisung)

Supersaubere Gläser zum Abfüllen


Die Früchte am besten vorab leicht erwärmen und dann flottieren. Danach 1kg abwiegen und mit dem Gelierzucker mischen und nach Packungsanweisung weiterverarbeiten. Gelierprobe nicht vermeiden, auch wenn es ein zusätzlicher Arbeitsschritt ist. Wenn alles nach Wunsch ist, in supersaubere Marmeladengläser abfüllen. Das werden sie zum Beispiel aus meiner Sicht auch, wenn man sie im superheißesten Geschirrspülprogramm laufen lässt und nach dem Abdampfen sofort verwendet. Marmelade einfüllen, am besten mit einem Trichter. Zusehen, dass Professor Hu hilft und danach das Küchengeräte-Topf-Materialchaos in der Küche nebst allerlei Marmeladenresten wieder beseitigt. Gläser zwischendurch schnell verschließen, umdrehen, warten, wieder zurückdrehen. Dekorieren, beschriften, ganz nach belieben.

 

Ach ja, und dann das Foto. Der eine oder andere neue und hoffentlich treue Leser hat festgestellt, dass dieser Post am Anfang ja gar kein Rezept enthalten hat. Und kein Bild. Bloggen will anscheinend gelernt sein. Erst war die Batterie des Fotoapparates leer, dann die vom Blitz. Dieser wäre sinnvoll gewesen, weil es auf einmal regnete. Dann mussten natürlich Aufkleber her. Und dann das Schreiben. Und dabei überlegen, wie man das überhaupt alles schreiben will.

 

Aber voila, der erste Rezept-Eintrag ist vollbracht. Tantin & Professor Hu stehen Arm in Arm vor der Marmelade und freuen sich. Viel Spaß beim Nachkochen. Sei glücklich!


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