Hefezopf mit Rosinen - zu Ostern oder mal so

 

Egal ob zum Osterbrunch, einem anderen Frühstück oder einfach mal zwischendurch, ein Hefezopf mit Rosinen ist bei uns immer sehr beliebt und schnell aufgegessen. Schon wenn der Duft des aufgehenden Hefeteiges durch die Wohnung zieht, freuen wir uns. Dieser Hefezopf hier ist besonders einfach und am Ende wunderbar fluffig und trocknet nicht aus. Man kann ihn zudem gut einfrieren.

 

Die Menge im Rezept ist für einen Zopf, ich habe gestern zwei gebacken. Einer wurde dann Mitbringsel anstelle Blumen. Wer möchte, macht ihn mit Rosinen, man kann sie aber auch herauslassen. Back schnell los, dann hast Du ihn noch für den Ostertisch morgen fertig.


 

Rezept für einen Hefezopf, kann gut verdoppelt werden für 2 Zöpfe

 

500 g Mehl (550)

1/2 Würfel Hefe

125 ml Milch

80 g Zucker

80 g Rosinen

2 Eier

1/2 TL Salz

1/2 TL Vanillepulver

100 g weiche Butter

 

50 g sehr weiche Butter zum Bestreichen

 

100 g Puderzucker

Zitronensaft einer halben Zitrone

 

Ofen Umluft (insbesondere bei 2 Zöpfen) 180°C, Backzeit 20-30 Minuten, ggf. nach 15 Minuten mit Alufolie abdecken.

 

Gehzeit: 20 Minuten + 45 Minuten + 60 Minuten.

Backzeit: 20-30 Minuten.

 

 

Als erstes gibst Du das Mehl in eine Schüssel. Ich habe gestern das Rezept verdoppelt und in einem Arbeitsgang zwei Zöpfe gebacken. In das Mehl formst Du eine Mulde. Nun misst Du die gesamte Milch und den gesamten Zucker getrennt ab. Dann gibst Du von der Milch etwas in die Mulde und darin löst Du zusammen mit 1 EL Zucker die Hefe auf. Du rührst dann vom Rand noch etwas Mehl hinein und bedeckst das Ganze von oben ebenfalls mit etwas Mehl. 

 

Dann lässt Du es zugedeckt mit einem Geschirrtuch an einem warmen Ort gehen, bis der Hefe-Vorteig anfängt, sich auszudehnen und Blasen zu bilden. Das dauert ca. 20 Minuten.

 

 

Als nächstes gibst Du alle restlichen Zutaten, auch den Rest von Zucker und Milch in die Schüssel und verrührst alles gut mit dem Knethaken. Der Teig sollte sich am Ende selbstständig vom Schüsselrand lösen und nicht mehr festkleben. Gib evtl. mehr Mehl oder mehr Milch zu, je nach Konsistenz. Dann verknetest Du den Teig noch etwas mit den Händen und gibst ihn in die vorher leicht eingemehlte Schüssel zurück.

 

Nun darf er gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat, dies dauert ca. 40-45 Minuten. Der Teig hat dabei eine wunderbar glatte Oberfläche.

 

Jetzt kannst Du schon mal den Ofen vorheizen, bei zwei Zöpfen auf jeden Fall auf Umluft.

 

Dann geht es ans Flechten. Du knetest den Teig ganz kurz durch und teilst ihn dann in 3 gleich schwere Teile. Aus jedem dieser Teile formst Du nun einen runden Teigstrang, der ca. 50 cm lang sein sollte. Dabei achtest Du darauf, dass die Rosinen möglichst im Inneren des Teiges sind. Aus diesen 3 Strängen flechtest Du dann einen Zopf und schlägst die Enden jeweils nach unten ein, siehe Bild. Den Zopf legst Du nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, deckst ihn zu und lässt ihn so nochmal ca. 60 Minuten gehen.

 

 

Der Hefezopf hat sich nun nochmal vergrößert. Dabei sind vielleicht ein paar der Rosinen aus dem Teig herausgekommen und spitzen hervor. Diese pickst Du nun heraus. Dies ist wichtig, weil sie sonst beim Backen verbrennen würden. Als letztes bestreichst Du den Zopf mit sehr weicher Butter, die aber nicht flüssig ist (Butter mit Zimmertemperatur ggf. 10 Sek. bei höchster Stufe in die Mikrowelle).

 

Nun kommt der Zopf in den Ofen. Wenn Du zwei Zöpfe auf einmal backst, auf jeden Fall Umluft benutzen und ggf. nach 10 Minuten die Bleche von oben nach unten auswechseln.

 

Wenn der Zopf fertig ist (goldig gebräunt und beim Draufklopfen hohl klingend), legst Du ihn auf ein Gitter zum Abkühlen. Ich habe seit kurzem diese wunderbaren rechteckigen Kuchengitter* in Betrieb. Die sind 3-stöckig aber auch ganz gut einzeln zu benutzen und durch ihre eckige Form gut im Schrank verstaubar und zudem genügend groß für Stuten und Brote.

 

Wenn der Zopf aus dem Ofen gekommen ist, bereitest Du aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft die dickflüssige Glasur zu. Ich habe damit nicht den gesamten Zopf bestrichen, sondern insbesondere die buckeligen Teile der Flechten. Das sieht besonders schön aus. Lass es Dir schmecken. Sei glücklich!

 

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