Hefe & Zwetschge mögen sich sehr


Schweren Herzens habe ich mich langsam von den Beeren getrennt und erlaube den Pflaumen und Zwetschgen, bei uns einzutreten. Denn ach so lecker ist ja auch ein saftiger Zwetschgenkuchen. Die Zubereitung ist zudem ganz einfach, egal ob mit Quark-Öl-Teig, Hefeteig, mit oder ohne Streuseln. Da gibt es viele Varianten. Und wenn man an einem schönen Herbst-Sonntag so gar keine Lust hat, viel Zeit in der Küche zu verbringen aber nach dem Spaziergang trotzdem einen leckeren Kuchen genießen möchte, finde ich die Verwendung des Hefeteiges von Tante Fanny auch super.



Den Hefeteig entrollst Du und legst ihn auf ein Backblech, das Du vorher noch mit Backpapier ausgelegt hast. Die Zwetschgen schneidest Du an einer Seite "entlang der Naht" längs auf, klappst sie auf und entsteinst sie. Alle Früchte legst Du danach Reihe für Reihe auf den Teig. Spitze nach oben sieht dabei schöner aus.


Die Zutaten für die Streusel vermengst Du und bereitest mit den Händen daraus die Streusel vor. Diese streuselst Du dann über die Zwetschgen. Es kann nicht genug Streusel geben.


Das Ganze kommt dann auf die 2. Schiene (die mittlere) von unten in den Ofen, ohne Umluft. Nach ca. 30 Minuten schaust Du mal, was Teig- und Streuselfarbe machen. Die Streusel sollten schön knusprig sein, eventuell dauert es also auch noch etwas länger, bis es fertig ist. Nach 40 Minuten sollte es spätestens soweit sein, ansonsten kannst Du Dir vielleicht mal Gedanken über Deinen Ofen machen.


Das Blech lässt Du danach noch auf einem Gitter abkühlen. Wenn absehbar ist, dass Du nicht den ganzen Kuchen heute oder in den nächsten Tagen verzehren wirst, kannst Du auch portionierte Stücke super einfrieren. Aufgetaut eignen sie sich auch prima zum Mitnehmen. An einem Sonntag nach dem Herbstspaziergang schmeckt ein Stück leckerer Zwetschgenstreuselkuchen dann mit einem Klecks Zimt-Vanille-Sahne. Lass es Dir schmecken. Sei glücklich!


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