Duftiges Rosenblüten-Gelee

Rosenblütengelee

 

Kennst Du Rosenblüten-Gelee? Es duftet genau so wie die Rosenblüte am Strauch und konserviert den Sommer im Glas. Zudem eignet sich das Gelee besonders gut zum Verschenken, weil es etwas ganz besonderes ist.

 

Erste Voraussetzung für die Herstellung ist, dass Du Rosenblüten von einer unbehandelten, also nicht gespritzten Rose hast. Denn sonst gelangen die Schadstoffe, die sich unweigerlich auf den Blütenblättern festsetzen, in Dein Gelee und von dort in Deinen Körper, was sicherlich besser auszuschließen ist. Zweite Voraussetzung ist, dass Du eine sehr duftige Rosensorte hast. Denn dann geht dieser Duft auch maximal in das Gelee über und Du kannst den Sommer erfolgreich einfangen.

 

Rosenblütengelee

 

Rezept für ca. 4-5 kleine Marmeladengläser

 

Rosenblütenblätter im Volumen von ca. 1 Liter

1 kg Gelierzucker für Gelee* 1:1

700 ml Rosenblütenwasser

kleine Marmeladengläser mit Twist-Off-Deckel

 

Rosenblütengelee

 

Als erstes erntest Du Deine Rosenblüten. Von jeder Blüte entfernst Du nun die Blätter und gibst sie in einen Behälter, der ein Maß von einem Liter enthält. Bis hierin musst Du nun zupfen und auffüllen. Achte dabei darauf, dass keine Tiere mitkommen und auch nichts vom inneren Blütenstand der Blüte. Wenn Du größere Blüten hast, entferne den Blütenstand in der Mitte und schneide danach die oberen 2/3 der Blätter ab.

 

So vermeidest Du, dass zuviel von dem bitteren weißen Blattmaterial mit im Gelee landet. Ich verwende für das Gelee meine duftigste, dunkelste Rose, weil ich die sattrote Geleefarbe am besten finde. Du kannst aber auch andere Farben verwenden, duftig muss die Rose aber auf jeden Fall sein.

 

Rosenblütengelee

 

Wenn Du ein Blattvolumen von ca. 1 Liter zusammenhast, gib diese Blätter nun über Nacht in mindestens 1 Liter lauwarmes Wasser. Am nächsten Tag gibst Du diese Mischung in einen Kochtopf und kochst mit den Blättern einmal alles gut auf. Seihe dann die Blätter gut ab und verwende nun 700 ml Rosenwasser zum Einkochen.

 

Da die Rosenblütenblätter kein natürliches Fruchtpektin enthalten, habe ich mit dieser Menge die besten Ergebnisse erzielt. Sonst kann auch durchaus mal ein Rosenblütensirup herauskommen und Nachgelieren von flüssigem Geleezeugs ist echt nicht so meine Stärke.

 

Rosenblütengelee

 

Stelle nun das Gelee mit dem Zucker und dem Rosenblütenwasser her und fülle das fertige Gelee in schöne Marmeladengläser ein. Ich verwende Twistoff-Gläser. Wie Du die Gläser vorher "steril" bekommst? Ich habe noch nie Probleme gehabt, wenn ich sie im heißesten Spülmaschinengang gewaschen habe (ohne dabei viel anderes "dreckiges" Geschirr mit zu spülen). Vor dem Einfüllen unbedingt die Gelierprobe machen. Bei Bedarf etwas Pektin Pulver* hinzufügen, welches für verunfallte Gelees und Marmeladen echt klasse funktioniert.

 

Die zugeschraubten Gläser für mindestens 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen. Nicht zu spät umdrehen, da sonst das Gelee nicht wieder in seine Position nach unten im Glas zurück rutscht und Du unschöne Luftblasen am Deckelboden erhältst. Vollständig abkühlen lassen und nach Wunsch verzieren und etikettieren. Lass es Dir schmecken. Sei glücklich!

 

Rosenblütengelee

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